Johannes Weg
Johannes WegAlles „Wissen“, welches über das an den Augenblick gebundene äußerst bescheidene hinausgeht, ist im Grunde ein lebensnotwendig scheinender fester Glaube.
Johannes Weg ist der Verfasser des religionsphilosophischen Essays „Wahrhaftiger Glaube“, der seit 2010 in Wien in mehreren überarbeiteten Ausgaben im Selbstverlag erschienen ist. Der Autor gibt den Text zur unveränderten Weitergabe frei.
Ausgangspunkt ist eine persönliche Erfahrung: Nach einer Kindheit und Jugend als fundamentalistischer Christ geriet Weg in eine Glaubenskrise, die ihn über einen zeitweiligen Materialismus zur Erkenntnistheorie führte.
Im Essay setzt er sich mit dem radikalen Konstruktivismus, mit Popper, Putnam und Feyerabend auseinander und entwickelt daraus einen „kritischen Agnostizismus“ – eine Haltung, die die Grenzen menschlichen Wissens ernst nimmt, ohne in Beliebigkeit zu verfallen.
Von dort spannt er den Bogen zu ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen. Über Lebensdaten und beruflichen Werdegang des Autors liegen keine gesicherten Angaben vor.
Werke:
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Johannes Weg
Deutsch
04.08.2014
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