Gustav Weil (1808 – 1889)So unbedeutend auch diese Änderungen erscheinen, so sind sie doch nicht nur eine Untreue gegen den Text, sondern auch eine Entstellung der Tatsachen.
Gustav Weil wurde am 25. April 1808 in Sulzburg im badischen Markgräflerland geboren und starb am 29. August 1889 in Freiburg im Breisgau. Der Orientalist gehört zu den Begründern der wissenschaftlichen Islamgeschichte und übertrug als Erster „Tausend und eine Nacht“ vollständig aus dem Arabischen ins Deutsche.
Weil stammte aus einer jüdischen Familie und war zunächst für das Rabbinat bestimmt. Er studierte jedoch Geschichte und Philologie in Heidelberg, ging zu Silvestre de Sacy nach Paris und lebte von 1831 bis 1835 als Zeitungskorrespondent und Sprachstudent in Algier, Kairo und Konstantinopel.
Dort erwarb er jene Kenntnis des gesprochenen Arabisch, die seine Arbeiten von denen seiner Zeitgenossen unterschied. Nach Promotion und Habilitation 1836 lehrte Weil in Heidelberg und arbeitete als Bibliothekar der Universitätsbibliothek. Die Universität verweigerte ihm als Juden lange eine ordentliche Stelle – erst 1845 wurde er außerordentlicher, 1861 ordentlicher Professor für orientalische Sprachen, als erster Jude an einer deutschen Universität.
Seine Übersetzung „Tausend und eine Nacht“ erschien 1838 bis 1841 in vier Bänden und löste die bis dahin gebräuchlichen Bearbeitungen nach Antoine Galland ab. Weil arbeitete nach den Druckausgaben von Bulaq und Breslau und legte in seiner Einleitung Rechenschaft über Herkunft und Alter der Sammlung ab. Es folgten „Mohammed der Prophet“ (1843), die „Historisch-kritische Einleitung in den Koran“ (1844), „Die biblischen Legenden der Muselmänner“ (1845) und als Hauptwerk die fünfteilige „Geschichte der Chalifen“ (1846–1862), die erste Darstellung der islamischen Geschichte aus arabischen Quellen.
Weil schrieb als Quellenforscher, nicht als Erzähler; seine Prosa ist nüchtern, genau und stellenweise polemisch gegen die freien Bearbeitungen seiner Vorgänger. Washington Irving stützte sich für seine Mohammed-Biografie auf ihn, und seine Übersetzung der arabischen Märchen blieb bis ins 20. Jahrhundert die verbreitetste deutsche Fassung. Die Zulu-Ausgabe folgt dieser Übersetzung in der vierbändigen Einteilung.
Werke: Die Tausend und eine Nacht Version von Zulu-Ebooks ist, die erste deutsche Übersetzung aus arabischen Originaltexten, werkgetreu nur cum grano salis (Poesie- und Reimprosapartien nicht formgetreu, Repertoire einer Auswahl aus verschiedenen Versionen), stammt von dem Orientalisten Gustav Weil, veröffentlicht 1837-1841. Inhalt:Schahriyâr, König einer .... Weiterlesen... | |
Die Tausend und eine Nacht Version von Zulu-Ebooks ist, die erste deutsche Übersetzung aus arabischen Originaltexten, werkgetreu nur cum grano salis (Poesie- und Reimprosapartien nicht formgetreu, Repertoire einer Auswahl aus verschiedenen Versionen), stammt von dem Orientalisten Gustav Weil, veröffentlicht 1837-1841. Inhalt:Schahriyâr, König einer .... Weiterlesen... | |
Die Tausend und eine Nacht Version von Zulu-Ebooks ist, die erste deutsche Übersetzung aus arabischen Originaltexten, werkgetreu nur cum grano salis (Poesie- und Reimprosapartien nicht formgetreu, Repertoire einer Auswahl aus verschiedenen Versionen), stammt von dem Orientalisten Gustav Weil, veröffentlicht 1837-1841. Inhalt:Schahriyâr, König einer .... Weiterlesen... | |
Die Tausend und eine Nacht Version von Zulu-Ebooks ist, die erste deutsche Übersetzung aus arabischen Originaltexten, werkgetreu nur cum grano salis (Poesie- und Reimprosapartien nicht formgetreu, Repertoire einer Auswahl aus verschiedenen Versionen), stammt von dem Orientalisten Gustav Weil, veröffentlicht 1837-1841. Inhalt:Schahriyâr, König einer .... Weiterlesen... | |