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O. Zimmermann & T. Geißler

Olaf Zimmermann & Theo GeißlerOlaf Zimmermann & Theo Geißler
Kunst ist gefährlich. Wie gefährlich sie ist, hängt von der gesellschaftlichen Bewertung ab.

Olaf Zimmermann, geboren 1961 in Limburg an der Lahn, kam über den Kunsthandel zur Kulturpolitik: Nach einem Volontariat zum Kunsthändler führte er mehrere Galerien, eröffnete 1987 eine eigene Galerie für zeitgenössische Kunst in Köln und Mönchengladbach und gründete 1991 ein Journalisten- und Beratungsbüro. Er versteht sich als Publizist.

Seit März 1997 ist er Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Er gehörte Enquete-Kommissionen des Bundestags an, darunter „Kultur in Deutschland“, saß 2015 bis 2020 in der Hauptjury des Deutschen Computerspielpreises (ab 2018 als Vorsitzender), ist seit 2020 Vorsitzender des Stiftungsbeirats der Kulturstiftung des Bundes und des Beirats der Stiftung Digitale Spielekultur sowie Sprecher der Initiative kulturelle Integration. 2020 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Zimmermann lebt in Berlin und fotografiert als Autodidakt Spinnen, Flechten, Pilze und Kristalle.

Theo Geißler, geboren 1947 in Gmund am Tegernsee, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Regensburg und anschließend an der Hochschule für Fernsehen und Film München; für das Bayerische Fernsehen schrieb und inszenierte er Kinderprogramme.

Seit 1967 ist er der „neuen musikzeitung“ verbunden, damals noch „Musikalische Jugend“, ab 1986 als Chefredakteur; 1987 bis 1993 leitete er den Gustav Bosse Verlag, 1993 gründete er in Regensburg die ConBrio Verlagsgesellschaft („Oper & Tanz“, „Jazzzeitung“). Im Radio moderiert er seit 1998 „taktlos“ auf Bayern 2 und seit 2002 „contrapunkt“. 2005 erhielt er den Preis „Inventio“ des Deutschen Musikrates, 2022 dessen Ehrenmitgliedschaft.

Gemeinsam geben Zimmermann und Geißler seit 2002 „politik und kultur“ heraus, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, und ebenso dessen Debattenbände. „Streitfall Computerspiele“ (2. Auflage 2008) versammelt Beiträge aus dieser Zeitung zu der Frage, wie sich kulturelle Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz zueinander verhalten.

Werke:

ebook Streitfall Computerspiele
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Es besteht kein Zweifel: Computerspiele polarisieren. Für die einen sind sie bzw. ist eine exzessive Nutzung eine wohlfeile Ursache aller möglichen Formen von Fehlverhalten, von Gewaltausbrüchen vor allem von Jungen und jungen Männern. Für andere sind sie Teil der Alltagskulturen Jugendlicher, sind sie Gegenstand seriöser wissenschaftlicher Untersuchungen. Offenbar .... Weiterlesen...
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 O. Zimmermann & T. Geißler  Web   Deutsch  CC 3: by-nc-nd  08.07.2009  824.73 KB  140  9.021

 

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