Ivonne Hübner
Ivonne Hübner (geb. 1977)Willst du Theater machen, reichen Figuren und Handlung. Willst du einen Roman schreiben, brauchst du dazu das Dritte: einen Ort.
Ivonne Hübner, geboren am 29. Dezember 1977 in Weißwasser in der Oberlausitz, ist eine deutsche Autorin historischer Romane und Kriminalromane. Ihre Bücher spielen fast ausnahmslos im Osten Deutschlands, vor allem in der Lausitz, und erzählen aus der Geschichte dieser Region.
Sie wuchs im ländlichen Raum der niederschlesischen Oberlausitz auf, legte in Görlitz das Abitur ab und studierte in Leipzig Germanistik, Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften. 2002 und 2004 arbeitete sie in Tokio und Osaka für das Goethe-Institut. Nach dem Referendariat unterrichtete sie ab 2008 als Gymnasiallehrerin in Potsdam, 2011 kehrte sie in die Oberlausitz zurück, wo sie seither Deutsch und Kunst unterrichtet.
Seit 2006 schreibt sie nebenberuflich. Nach ersten Kurzgeschichten erschien 2007 ihr Debütroman „Teufelsfarbe“, ein historischer Roman um eine Glashütte in der Oberlausitz. Es folgten „Im Land der Sümpfe“ (2010), „Die Tuchhändlerin“ (2013), die historischen Kriminalromane um den Arzt Cornelius Waldeck „Die Lausitzer Musen“ (2016) und „Das Mädchen im schwarzen Nebel“ (2017) sowie „Ketzerhaus“ (2017), „Elbmöwen“ (2018) und zuletzt „Aus Salz und Asche“ (2023).
Der Ausgangspunkt ihrer Romane ist nach eigenem Bekunden immer ein Ort, der eine Geschichte in sich bewahrt. Dazu gehört auch die eigene Familiengeschichte zwischen sorbischen Wurzeln und der Vertreibung aus dem heute polnischen Teil Schlesiens, der sie seit ihrer Rückkehr nachspürt.
Ivonne Hübner lebt mit ihrer Familie auf einem alten Bauernhof in der Oberlausitz, betreibt ein Keramikatelier und stellt Malerei und Objekte aus. Sie gehört zur Oberlausitzer Autorengruppe und engagiert sich im kulturellen Leben ihres Dorfes.
Werke:
|
Ivonne Hübner
Deutsch
18.07.2012
3.44 MB
490
18.633