Adrian Mohr
Adrian Mohr (1881 – 1959)Im Freiballon zum Nordpol: dem heutigen jungen Geschlechte ist’s Kunde »aus dem vorigen Jahrhundert«.
Dr. Adrian Mohr (1881–1959) war ein deutscher Jurist, Journalist und Schriftsteller, der sich vor allem mit Seefahrt, dem Norden Europas und der Polarforschung befasste. Er schrieb zeitweise auch unter dem Pseudonym Joachim v. Roedern.
In den 1920er Jahren erschienen von ihm „Was ich in Island sah – Plaudereien vom Polarkreis“ (1925), „Fischfang ist not!“ (1926), „Norwegen und Island nebst Färöer und Spitzbergen“ (1927) und „Wo das Südlicht flammt“ (1928) – Reiseberichte und populäre Sachbücher eines Autors, der die Länder am Rand des Eises aus eigener Anschauung kannte.
1930 brachte der Leipziger Verlag Grethlein & Co. sein Buch „33 Jahre verschollen im Packeis“ heraus, unmittelbar nachdem eine norwegische Expedition auf der Weißen Insel das letzte Lager der schwedischen Ballonfahrer Salomon August Andrée, Knut Frænkel und Nils Strindberg gefunden hatte, die 1897 mit dem Freiballon zum Nordpol aufgebrochen und nie zurückgekehrt waren.
Mohr stellte Vorgeschichte und Funde dar, übersetzte die Tagebuchaufzeichnungen und die Erinnerungen von Andrées Ersatzmann G. V. E. Svedenborg und ergänzte Beiträge der Polarfahrer Carsten Borchgrevink, Tryggve Gran und Otto Sverdrup.
Werke:
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Adrian Mohr
Deutsch
12.05.2015
6.73 MB
80
8.321