Jean Qui Rit
Jean Qui Rit (1845 – 1922)[Zitat fehlt – kein belegtes gefunden]
Jean Qui Rit – „Hans, der lacht“ – ist das Pseudonym des Budapester Humoristen, Herausgebers und Übersetzers Armin Schwarz, der 1845 geboren wurde und 1922 starb. Geburts- und Sterbeort sind nicht überliefert; sein Leben liegt im Schatten der Verlagsbuchhandlung Gustav Grimm, für die er jahrzehntelang arbeitete.
Schwarz gehört zu jener deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur, die im ungarischen Teil der Donaumonarchie zwischen Pest und Wien blühte. Ab 1886 gab er bei Grimm die „pikanten und heiteren Blätter“ „Caviar“ und den jährlichen „Caviar-Kalender“ heraus, der bis in die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg erschien.
Unter seinem Pseudonym veröffentlichte er Sammlungen wie „Galante Dinge“ und „Amors Missethaten“ (beide 1886), das zweibändige Lexikon „Witz, Humor, Satyre“ und „Fein-Ragout“ (1912), eine Auslese von Stammtischwitzen und Anekdoten. Daneben übersetzte er für Grimm aus dem Französischen, darunter Émile Zolas „Nana“.
Sein bekanntestes Buch sind die erotischen Märchen, die um 1908 als „Ein Märchenbuch für Erwachsene“ mit Zeichnungen des Prager Illustrators Artuš Scheiner erschienen und heute unter dem Titel „Scharfe Geschichten“ verbreitet sind. Die Texte verbinden den Ton des Volksmärchens mit dem Augenzwinkern der galanten Literatur und bewahren ein Stück der heiteren Lesekultur des alten Ungarn.
Werke:
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Jean Qui Rit
Deutsch
15.09.2014
6.99 MB
60
20.436