Kurzgeschichte
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- Ein unverdienter Tod
- Wilkie Collins, bekannt als Meister des viktorianischen Spannungsromans, zeigt sich in Ein unverdienter Tod von seiner stilleren, fast poetischen Seite. Die kurze Erzählung entführt uns nicht in die Welt der Intrigen oder Verbrechen, sondern in das Innere einer Frau, die unter der Last ihrer Vergangenheit schweigt. Im Mittelpunkt steht Esther Calvert, eine junge Engländerin, die in den Wirren ...
- Eine Frau zu sehen
- St. Moritz, Weihnachten 1929: Im Fahrstuhl ihres Hotels trifft die junge Ich-Erzählerin auf eine geheimnisvolle Frau im weißen Mantel. Ihre Blicke begegnen sich, Sekunden nur, es fällt kein Wort, und doch: Dieser Moment verändert alles, weckt Hoffnungen und unstillbares Verlangen. Inmitten des ausgelassenen Wintersporttreibens, umgeben von herausgeputzten Skifahrern, tanzenden Mädchen, werbenden K ...
- Eine Hochzeit ohne Musikanten
- Scholem Alejchem , 1859-1916 war einer der bedeutendsten jiddisch sprachigen Schriftsteller und gilt neben Mendele und Perez als der dritte Klassiker der jiddischen Literatur. Er wurde auch der jüdische Mark Twain genannt. Scholem Alejchem, aus der Ukraine stammend, wanderte 1905 in die Schweiz und dann nach Amerika aus. Bereits mit einundzwanzig Jahren Rabbiner, begründete er mit lebensnahen ...
- Eine ideale Stadt
- Jules Verne hält als Mitglied der Akademie von Amiens am 12. Dezember 1875 vor der öffentlichen Jahresversammlung eine Rede. In seiner Rede nutzte er, wie auch schon bei anderen Kurzgeschichten, die Mittel der Satire, um Seitenhiebe an seine Zeitgenossen auszuteilen und um Vorstellungen zur möglichen Entwicklung der Stadt Amiens möglichst ungezwungen an seine Zuhörer zu bringen. Textausschnit ...
- Eine Idee des Doctor Ox
- Die Kurzgeschichte wurde vom März bis Mai 1872 von Jules Verne als "Nouvelles. Une fantaisie du Docteur Ox" geschrieben. Die Beschreibung der flandrischen Stadt Quiquendone macht uns mit einem ganz besonderen Schlag von Menschen bekannt: Ein Anhäufung von Phlegmatikern und Spießbürgern. Hier ticken die Uhren anders, alles geht seit Jahrhunderten seinen „geregelten Gang“. So wundert es uns auch ni ...