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Anton Oskar Eugen Klaußmann (1851 – 1916)Häufig genug begegnet man der Ansicht, es könnten nur Wahnsinnige sein, die die Hand zu einem derartigen fluchwürdigen Verbrechen bieten. Indessen liegt in ihren Plänen doch zuviel Methode, als daß man sie schlechthin als Irrsinnige von der Verantwortlichkeit ihrer Handlungsweise freisprechen könnte. Anton Oskar Eugen Klaußmann (meist A. Oskar Klaußmann, auch Klaussmann; Pseudonyme u. a. A. Berthold, W. Pielmann, Max Klepper, Kurt Wildenstein) wurde am 11. Mai 1851 in Breslau geboren und starb am 26. Oktober 1916 in Berlin. Der Journalist und Vielschreiber gehört zu den frühen deutschen Verfassern von Kriminalerzählungen und kriminalistischen Skizzen, die sich auf Gerichtsakten und Erfahrungen der Polizeiarbeit stützen. Klaußmann wuchs als Sohn eines Grubenbeamten im oberschlesischen Industrierevier um Beuthen auf, besuchte die Gymnasien in Myslowitz, Gleiwitz und Beuthen und begann in Breslau ein Studium des Bergfachs, das er nicht zu Ende führte. Stattdessen ging er zur Zeitung: Er schrieb Gerichtsberichte für die „Breslauer Zeitung“, versuchte sich 1872 in Beuthen an einer eigenen Zeitung und einem Satireblatt und arbeitete für die „Schlesische Presse“. |
Oskar Klaußmann
Deutsch
22.10.2015
2 MB
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