Georg Stöger
Georg Stöger (geb. 1979)Grau, gewiß trostlos erscheint die Lebens- und Arbeitswelt der Fabrikarbeiter um die Jahrhundertwende.
Georg Stöger wurde 1979 in Linz geboren. Er ist Historiker und seit 2020 assoziierter Professor für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte an der Universität Salzburg.
Von 1999 bis 2004 studierte er Geschichte mit der Studienergänzung Ost- und Südosteuropäische Studien in Salzburg, promovierte dort 2009 und habilitierte sich 2020. Ein Erwin-Schrödinger-Stipendium führte ihn 2012/13 an das Centre for Urban History der University of Leicester; 2022/23 vertrat er eine Professur für Technikkulturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie.
Seine Forschung gilt der Stadt-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts, etwa dem Wiener und Salzburger Gebrauchtwarenhandel des 17. und 18. Jahrhunderts („Sekundäre Märkte“) sowie der Geschichte von Arbeit, Konsum und Umwelt.
„Jugend in der Fabrik – Die Lebens- und Arbeitswelt Heranwachsender in Wien zwischen 1880 und 1918“ ist seine Diplomarbeit aus dem Jahr 2004; sie fragt anhand von Autobiografien und Interviews nach dem Alltag ungelernter jugendlicher Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter im Wien der Jahrhundertwende.
Werke:
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Georg Stöger
Deutsch
22.03.2005
2.15 MB
125
10.336