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William Makepeace Thackeray

William Makepeace ThackerayWilliam Makepeace Thackeray (1811 – 1863)
Ja, das ist der Jahrmarkt der Eitelkeit; gewiß kein moralischer Ort und auch kein lustiger, wenn es auch lärmend genug zugeht.

William Makepeace Thackeray wurde am 18. Juli 1811 in Kalkutta geboren und starb am 24. Dezember 1863 in London. Mit „Vanity Fair“, dem „Roman ohne Helden“, schrieb er das Gegenstück zu Dickens: kühl, satirisch, ohne Illusionen über die Gesellschaft, die er beschrieb.

Der einzige Sohn eines Beamten der Ostindien-Kompanie verlor den Vater mit vier Jahren und wurde nach England in Internate geschickt. In Cambridge studierte er ohne Abschluss, in Paris versuchte er sich als Maler, und bis 1833 hatte er sein Erbe verspielt und in einem bankrotten Zeitungsunternehmen verloren. Er musste schreiben, um zu leben: Satiren, Reiseskizzen, Parodien, illustriert mit eigenen Zeichnungen, ab 1842 regelmäßig für den „Punch“.

1836 heiratete er Isabella Shawe; nach der Geburt der dritten Tochter erkrankte sie 1840 unheilbar an einer Geistesstörung und lebte fortan in Pflege. Thackeray zog die Töchter mit Hilfe der Großmutter auf und blieb ein Clubmann und Junggeselle wider Willen.

1847/48 erschien in Monatsheften „Vanity Fair“: Becky Sharp, die arme Gouvernante, die sich mit Verstand und Skrupellosigkeit durch die Gesellschaft der Regency-Zeit nach oben arbeitet, und die sanfte Amelia Sedley, ihr Gegenbild – ein Panorama von Snobs, Spielern und Spekulanten um die Schlacht von Waterloo. Es folgten „Pendennis“ (1849/50), „Henry Esmond“ (1852), ein historischer Roman im Stil des 18. Jahrhunderts, „The Newcomes“ (1855) und zwei Vortragsreisen durch Amerika; 1860 wurde er erster Herausgeber des „Cornhill Magazine“.

Thackeray starb mit 52 Jahren am Weihnachtsabend 1863 an einem Schlaganfall. Dickens, mit dem er sich jahrelang zerstritten hatte, schrieb den Nachruf. Kubricks „Barry Lyndon“ beruht auf seinem Roman; „Vanity Fair“ wird bis heute verfilmt. Die Zulu-Ausgabe bringt den „Jahrmarkt der Eitelkeit“ in deutscher Übersetzung.

Werke:

ebook Jahrmarkt der Eitelkeit
(1)

William Makepeace Thackeray („Vanity Fair – A Novel without a Hero“, 1847/48) ist keine einfache Gesellschaftssatire, sondern ein meisterhaftes Panorama menschlicher Schwächen in einer Welt, in der Schein und Ehrgeiz lauter sprechen als Tugend und Empathie.

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 William Makepeace Thackeray   Deutsch  CC 3: by-nc-nd  18.09.2025  4.16 MB  1087  1.234

 

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