Edith Baird
Edith Baird (1859 – 1924)The work has been a pleasure – how great a pleasure only a composer can fully realize.
Edith Elina Helen Baird (geborene Winter-Wood, veröffentlicht als „Mrs. W. J. Baird“) wurde am 22. Februar 1859 in Boulogne-sur-Mer geboren und starb am 1. Februar 1924. Sie galt zu ihrer Zeit als die produktivste Schachkomponistin der Welt – die Presse nannte sie die „Queen of Chess“.
Sie wuchs in einer englischen Schachfamilie auf: Der Vater Thomas Winter-Wood war Schriftsteller und Schachspieler, die Mutter und die Brüder Edward und Carslake spielten auf Turnierniveau. 1880 heiratete sie William James Baird, Generalinspektor der Marinehospitäler, und ließ sich mit ihm in Brighton nieder.
Mitte der 1880er Jahre begann sie, Schachprobleme zu komponieren. 1888 gewann sie einen dritten Preis in Sheffield, 1893 ein internationales Kompositionsturnier gegen die führenden Problemisten der Zeit. Ihre Aufgaben erschienen in der „Times“ und in zahllosen Zeitungen; am Ende waren es über zweitausend. Viele gelten bis heute als elegant, einige als Kuriositäten – etwa Buchstabenprobleme, bei denen die Figuren Schriftzeichen bilden.
1902 erschien „Seven Hundred Chess Problems“, die Frucht von vierzehn Jahren Arbeit, 1907 „The Twentieth Century Retractor“ über Rückzugsaufgaben. Als Spielerin gewann sie 1897 die Damenmeisterschaft von Sussex. Ihre Tochter Lilian Edith wurde ebenfalls Problemkomponistin.
Die Zulu-Ausgabe der „700 Chess Problems“ folgt der elektronischen Edition von Anders Thulin (2002). Ein Buch für Löser mit Geduld – und ein Denkmal für eine Frau, die sich in einer Männerdomäne des viktorianischen England an die Spitze setzte.
Werke:
|
Edith Baird
Englisch
31.01.2005
788.78 KB
296
4.247