„Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“
George Orwells Nineteen Eighty-Four – hier im englischen Original – ist ein Meilenstein der dystopischen Literatur. Der Roman von 1949 beschreibt eine totalitäre Zukunft, in der Sprache, Geschichte und Gedanken durch einen allmächtigen Staat kontrolliert werden. Begriffe wie „Big Brother“ oder „Neusprech“ sind längst Teil unserer Gegenwart geworden.
Diese eBook-Ausgabe wurde im März 2024 von A.B. exklusiv für die Edition Zulu-Ebooks.com erstellt. Der Text basiert auf einer britischen Penguin-Taschenbuchausgabe und wurde mit bestehenden Digitalisaten verglichen, korrigiert und typografisch an die Erstausgabe von 1949 angelehnt. Auch das Titelblatt und der berühmte rote Schutzumschlag wurden detailgetreu rekonstruiert.
Lizenz (CC BY-NC-ND 3.0):
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Lesermeinungen
Der öffentliche Debattenraum (was gesagt werden darf und was nicht) sieht heute exakt so aus, wie hier beschrieben. Vielleicht sogar noch schlimmer. - Von Gorbi gibt es das berühmte Wort: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. – Aber (mal andersrum gefragt): Wie ergeht es jemand, der über z.B. einen Völkermord genau das sagt, was in 30 Jahren alle angeblich „schon immer“ gemeint haben? …
„Wer zu früh spricht, den belohnt das Ministerium für Liebe!“
Und dann kommen nach Jahren zum Hohn die Täter selber (straffrei geblieben per routinierter Rechtsbeugung) als sog. „Mahner“ zur zeremoniellen „Erinnerungskultur“ gekrochen, mit Zimmerbäumchen rechts und links vom Podium, obligatorischem Streichquartett vorab plus heuchlerischer Predigt furs TV-Publikum. – Geselliges Beisammensein und Sektbüfett hernach … ohne jede Reue und mit festem Vorsatz zur alsbaldigen Wiederholung, versteht sich.